Die Narrischen 7

Die 7er-Besetzung aus dem bayerischen Oberland rund um den Starnberger See!

Böhmisch-bayerische und handgemachte Blasmusik für fast alle Anlässe wie Biergärten, Frühschoppen, Floßfahrten, Volksfeste, Hochzeiten, Geburtstage, Burschenfeste, und und und...

 Humorvoll, musikalisch, legendär - 

Die Besetzung

Korbinian Narr - 1. Flügelhorn


Der Narr mit dem Flügelhorn – Ein musikalisches Original

In der Welt der Blasmusik gibt es viele skurrile Gestalten, aber keiner vereint Charme, Chaos und cholerische Perfektion so meisterhaft wie unser Narr – seines Zeichens Gründer, Chef und selbsternannter Instrumenten-Guru der „Narrischen 7“. Die Entstehungsgeschichte der Gruppe ist so spektakulär wie unglaublich! Zitat auf einem Fest: "He Waschtl, de Musik is' etz ned so guad, do kannt'n mia eigentlich a 7er-Besetzung macha, oda? " - "Guad, Korbi. Ruafst mi dann o, wennst die restlichen Musiker zam hast!"

Sein Flügelhorn ist sein Heiligtum, sein Bier sein Treibstoff, und seine Toleranz für falsche Töne irgendwo zwischen Null und „Ich kündige!“ Wenn er spielt, gibt er alles – und wenn auch nur eine Note daneben geht, regt er sich so sehr auf, dass selbst sein Instrument kurz Angst bekommt, gleich aus dem Fenster zu fliegen.

Sein Wort hat Gewicht – theoretisch. Praktisch hört ihm bei seinen Ansprachen an die Truppe aber keiner zu. Das liegt nicht an mangelndem Respekt, sondern daran, dass sie gelernt haben, dass er am Ende sowieso wieder über die neuesten Flügelhorn-Modelle schwadroniert. Sein Registerkollege Alex kann ein Lied davon singen – wenn er zwischen den endlosen Monologen über Mundstück-Materialien und Ventilmechaniken überhaupt noch Luft zum Atmen bekommt.

Und dann ist da noch sein Hut. Dieser Hut ist nicht nur ein Accessoire – er ist eine Institution! Wer ihn anfasst, riskiert, aus den „Narrischen 7“ die „Narrischen 6“ zu machen. Unbestätigten Gerüchten zufolge wurde einst ein mutiger Trompeter, der es wagte, ihn aufzusetzen, nie wieder gesehen.

Trotz (oder gerade wegen) all dieser Eigenheiten ist er der unumstrittene Herzschlag der Truppe. Er hat sie vor sieben Jahren ins Leben gerufen, ihr seinen Namen vermacht und hält sie mit eiserner (wenn auch oft ignorierter) Hand zusammen. Ohne ihn wären die „Narrischen 7“ vielleicht eine bessere Demokratie – aber längst nicht so legendär! 🎶

Mareike Metz - 2. Flügelhorn


Mareike – das charmante Korrektiv inmitten des testosterongeladenen Chaos der Narrischen 7! 

Als einziges weibliches Mitglied sorgt sie nicht nur für die dringend benötigte Frauenquote, sondern auch für die perfekte Balance zwischen Anstand und Augenrollen, je nachdem welche Sprüche ihre werten Kollegen gerade wieder zum Besten geben.

Am zweiten Flügelhorn ist sie eine echte Wucht – technisch versiert und stets Herrin ihrer Töne, ganz im Gegensatz zu den Herren der Schöpfung um sie herum, die gelegentlich eher nach schiefem Blech als nach präziser Harmonie klingen. Während andere noch rätseln, ob der schräge Ton nun Kunst oder Unfall war, sitzt bei Mareike jeder Einsatz. 

Ihr Flügelhorn allerdings hat da manchmal andere Pläne. Denn wenn irgendwo eine Schraube locker ist, dann nicht bei ihr - sondern bei ihrem Instrument. Aber keine Panik! In ihr ist eine begnadete Instrumentenbauerin verloren gegangen: Mit einer Mischung aus Improvisationstalent, handwerklichem Geschick und einer Portion stoischer Gelassenheit wird das gute Stück notfalls mit Tape, Kabelbindern oder purem
Willen wieder spielbereit gemacht. Ob die Konstruktion dann auch bis zum nächsten Auftritt durchhält? Das bleibt jedes Mal ein spannendes Live-Experiment. 

Doch nicht nur die Sprüche ihrer Kollegen bringen sie regelmäßig zum Augenverdrehen – auch die sprachlichen Hürden des bajuwarischen Dialekts sorgen bei ihr gelegentlich für leichte Verwirrung. Während die anderen sich in einem fröhlichen Kauderwelsch aus „Bissl“, „Gschwerl“ und „Hawedere“ unterhalten, sitzt sie manchmal da und fragt sich still: „Reden die noch über Musik oder planen sie eine Rebellion?“ Doch keine Sorge – mittlerweile hat sie gelernt, dass „a gscheide Muckn“ nichts mit Essen zu tun hat und „fei“ kein Schreibfehler ist. Man munkelt sogar, dass sie bald den ersten Satz in fließendem Bayerisch sagen wird - wir sind gespannt.

Manchmal könnte man fast Mitleid mit ihr haben – aber dann sieht man dieses wissende Lächeln und merkt: Sie weiß ganz genau, was sie da tut. Und am Ende ist es vermutlich sie, die in dieser Truppe den längeren Atem hat – musikalisch wie nervlich!
🎺✨

Alexander Siegert - Trompete

 
Alex – der Mann, der Blasmusik mit einer Prise Jazz und der Abenteuerlust eines Seefahrers auf Landgang würzt! 

Als Trompeter der Narrischen 7 hat er nicht nur musikalisch das Sagen (zumindest in seinem Kopf), sondern auch den inoffiziellen Vereinsrekord für die längste Anreise zum Probenort: 100 Kilometer einfach. Eine Strecke, bei der andere erst mal das Auto betanken, eine Übernachtung planen und sich von ihren Liebsten verabschieden würden – für Alex? Business as usual.

Ursprünglich aus München zur Truppe gestoßen, hat ihn selbst der Umzug zurück in die Heimat nahe Ingolstadt nicht davon abgehalten, dabeizubleiben. Oder besser gesagt: können hätte er schon, aber Chef Korbi hat das Kündigen strengstens untersagt. Es gibt Gerüchte, dass Korbi ihn im Zweifel höchstpersönlich abholen würde – ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zur Not auf einem Esel, bleibt offen.

Musikalisch ist Alex eine Wundertüte - von Jazz über Klassik bis hin zur Blasmusik, sonst wäre es ja langweilig. Was er spielt, ist oft genauso überraschend wie, dass er überhaupt den richtigen Einsatz erwischt. Noten sieht er eher als nette Anregung und wenn ein bayerischer Marsch plötzlich nach New Orleans klingt, dann weiß jeder: Alex war wieder kreativ. Dass das nicht immer ins Blasmusik-Repertoire passt? Egal! Kunst kennt keine Regeln – und Alex sowieso nicht.

In der Runde fühlt er sich pudelwohl, auch wenn er als ewiger Fahrer das unverschämte Pech hat, nüchtern bleiben zu müssen. Manchmal schaut er sehnsüchtig in die Runde, wenn die anderen auf die feuchtfröhliche Probe-Nachbesprechung anstoßen – manchmal freut er sich aber auch klammheimlich, dass er sich den Kater am nächsten Tag spart. (Zumindest bis er irgendwann auf die Idee kommt, das Bier einfach in die Trompete zu füllen …)

Kurz gesagt: Alex ist das musikalische Überraschungsei der Narrischen 7 – Trompeter, Jazz-Rebell und Kilometer-Millionär. Kündigen? Nicht mal im Traum!
🎺

Andreas Gröll - Tenorhorn

 
 Andreas „Andi“ Gröll – Zwischen Polka, Prost und Paralleluniversum
 
Andi ist nicht nur Gründungsmitglied, sondern auch die verlässliche Konstante am Tenorhorn – zumindest körperlich. Geistig kann es passieren, dass er während des Spielens gemeinsam mit seinem treuen Satzkollegen „Waschtl“ ins Ernst-Mosch-Paralleluniversum entschwindet. Dort schwelgt er in den schönsten Polka-Klängen, bis ihn das plötzliche Erklingen von „Helikopter 117 – Mach’ den Hub Hub Hub“ unsanft zurück auf das irdische Floß befördert. Dort fühlt er sich dann aber auch sehr wohl – sogar so sehr, dass er gelegentlich ausgebremst werden muss, wenn er "Mallorca-Hits" auf einem 90. Geburtstag anstimmen will.

Doch Andi ist nicht nur ein Mann der Musik, sondern auch ein Mann mit Prinzipien. Besonders, wenn es um Getränke geht. Weißbier aus der Flasche bei der Probe? Ein Sakrileg! Alex kann ein Lied davon singen – vermutlich in Moll. Bringt man ihm stattdessen ein anständiges alkoholfreies Helles, bleibt die Harmonie gewahrt. Wobei „alkoholfrei“ bei Auftritten und Ausflügen eher als unverbindliche Empfehlung verstanden wird, denn dann greift Andi auch mal zu Hochprozentigem.

Ein weiteres Talent von Andi: Er ist der geheime Medienagent der Gruppe. Seine Go-Pro-Aufnahmen dokumentieren alles – von musikalischen Höhenflügen bis zu feucht-fröhlichen Tiefpunkten. Dabei ist es ihm egal, ob es um einen Auftritt, einen Vereinsausflug oder einen besonders kreativen Schnaps-Test geht – Hauptsache, alles ist auf Band.

Untrennbar verbunden mit seinem Wesen ist seine Leidenschaft für Kuchenbuffets. Wo auch immer ein musikalischer Auftritt mit süßen Versuchungen lockt, ist Andi nicht weit. Und wenn es neben Kuchen auch noch einen Schnaps gibt, gibt es für ihn kein Halten mehr. So bleibt er eine Legende der Kapelle – musikalisch, filmisch und kulinarisch unübertroffen.
🍰🥂

Sebastian Rechberger - Bariton


Sebastian „Waschtl“ Rechberger – Bariton, Bayerisch und Blasmusik mit Extra-Würze

Wenn Sebastian alias Waschtl die Bühne betritt, gibt’s nur zwei Optionen: Entweder du hältst dich an deinem Bierkrug fest – oder an deinem Gehörsinn. Denn diese Urgewalt am Bariton haut nicht nur Töne raus, sondern auch Sprüche, die selbst gestandene Musiker ins Wanken bringen.

Als Gründungsmitglied der Narrischen 7 ist er nicht nur für die lautesten Töne, sondern auch für die geistige Tiefe der Kapelle zuständig – vor allem in Form von dummen Sprüchen, die manchmal klüger sind, als sie klingen. Doch wehe, jemand sagt „Tschüss“ oder stellt ihm ein alkoholfreies Getränk, anders als bei seinem Satzkollegen Andi, hin – dann wird aus Waschtl in Rekordzeit ein waschechter Grantler (für die Nicht-Bayern: ein grummelnder, aber herzensguter Profi-Nörgler mit Hang zur Theatralik).

Nebenbei ist er auch noch der Hauptarrangeur der Gruppe, was bedeutet: Wenn sich irgendwo eine unnötig wilde Bariton-Stimme reinschreiben lässt, dann tut er das mit voller Leidenschaft. Und wenn die Polka läuft, gibt’s für ihn kein Halten – plötzlich schießt ein wahnwitziger Lauf durch die Tuba-Register, sodass jeder im Bierzelt, der gerade noch gemütlich geplaudert hat, kurz innehält, das Glas absetzt und den Kopf zur Bühne dreht.

Wastl spielt sich kreuz und quer durchs bayerische Oberland, immer mit einem ordentlichen Schluck Lebensfreude (solange sie nicht alkoholfrei ist) und einer Extraportion musikalischem Wahnsinn. Kurz gesagt: Ohne ihn wäre die Kapelle musikalisch wohlgeordneter – aber dafür nur halb so spannend. Also: Prost auf Waschtl – möge sein Bariton ewig donnern und sein Krug nie leer sein!
🍻

Gregor Wolf - Tuba


Gregor „Gregi“ Wolf – Tuba, Turbo und Tabak

Gregor „Gregi“ Wolf ist nicht nur der Tubist der Truppe, sondern auch deren „Papa Schlumpf“ – stets ruhig, überlegt und mit der tiefsten Stimme im ganzen Haufen. Doch wehe, es wünscht sich jemand ein Stück mit wilden Tuba-Läufen – dann verdreht Gregi die Augen so genüsslich, dass man fast ein leises Knirschen hört. Normalerweise brummt er mit seinem Instrument wie ein zuverlässiger Dieselmotor vor sich hin, doch sobald Waschtl am Bariton seine Läufe auspackt, wird Gregi von einem unaufhaltsamen Ehrgeiz gepackt: Doppel-Turbo an und Vollgas! Dann staunen alle, wenn sich die scheinbar behäbige Tuba in einen Rennwagen mit 800 PS verwandelt, der mit sattem Sound alles überrollt.

Dass er was von Musik versteht, steht außer Frage – schließlich ist Gregi ein ehemaliger, langjähriger Wiesn-Star. Wie viele Maßkrüge dabei über seinen Tisch gewandert sind, bleibt sein Geheimnis, aber seine Blasmusik-Routine sitzt tiefer als ein frisch angezapftes Fass. Und auch wenn er mittlerweile lieber gemütlich auf der Bühne sitzt, kann er jederzeit mit einem bassigen Solo beweisen, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Eine Sache ist allerdings klar: Holzblasinstrumente sind ihm suspekt! Das einzige Holz, mit dem er sich beschäftigt, wächst im Wald und landet spätestens im Winter im Ofen. Klarinetten, Querflöten und Co. sollten sich also in Acht nehmen – es könnte sein, dass Gregi sie kritisch beäugt und schon gedanklich zur Feuerholzverwertung freigibt.

Neben seiner Funktion als Tuba-Titan ist er außerdem Schnupftabakbeauftragter der Kapelle, zusammen mit Korbi. Wo auch immer sich die Gelegenheit ergibt, wird das berühmte Döschen gezückt, ein Ritual zelebriert und dabei ein weiser Spruch verkündet. So bleibt Gregi nicht nur als Tuba-Turbo, sondern auch als Wiesn-Veteran, Holzskeptiker und Schnupf-Guru unvergessen! 🍻

Maximilian Wolf - Schlagzeug


Maximilian „Max“ Wolf – Trommel-Titan mit Stahlarmen

Nachdem wir euch nun alle Musiker vorgestellt haben, kommt zum krönenden Abschluss unser Trommel-Max – der Mann, der den Rhythmus der Kapelle mit eiserner Präzision in die Welt hämmert. Und „eisern“ ist hier wörtlich zu nehmen, denn seine Stahlarme sind so unzerstörbar, dass sie selbst einen Holzspalter in die Knie gezwungen haben. Gerüchten zufolge musste sogar der Krankenwagen anrücken – nicht aber für Max, sondern für den Holzspalter.

Doch selbst dieser unerschütterliche Drummer hat einen Endgegner: Triolen. Diese kleinen rhythmischen Gemeinheiten sorgen dafür, dass Max kurz ins Schwitzen gerät – aber mit genügend Durchhaltevermögen und ein bisschen Fluchen meistert er auch diese Herausforderung. Falls er es doch mal nicht zur Probe schafft, kann es sein, dass ihn eine mysteriöse Krankheit exakt fünf Minuten vor Beginn überfällt – ein medizinisches Phänomen, das bislang nicht abschließend erforscht wurde. Seine plötzlichen Erholungskräfte nach Probenende sind allerdings legendär.

Im Sommer geht Max gerne einer ganz besonderen Beschäftigung nach: dem Aufhängen von Noten auf der Wäscheleine. Nicht etwa, weil er sie besonders liebevoll pflegt, sondern weil sie auf Floßfahrten gerne mal eine Runde in der Isar schwimmen gehen. Ob das eine innovative Methode zur Klangveredelung ist oder einfach nur Schusseligkeit – darüber lässt sich streiten. Fest steht: Er hat bereits mehr Notenblätter gebadet als so mancher seine Badehose.

Doch so kraftvoll Max auch auf die Felle drischt, er wurde einst als „Schlagzeuger mit einer feinen Klinge“ betitelt. Denn wenn es darauf ankommt, spielt er mit einer Präzision, die selbst ein Schweizer Uhrwerk neidisch macht.

So bleibt Max der Trommel-Titan der Kapelle – mit Stahlarmen, Feingefühl und einer innigen Abneigung gegen Triolen. 🥁💪